Meine Werte

– was mir wirklich wichtig ist

Wenn ich zurückblicke, sehe ich viele Wege, viele Wendepunkte. Aber ein Gefühl zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben: Lebensfreude. Sie war immer da – beim Spielen als Kind im Appenzellerland, beim Kochen mit Freunden, beim Unterrichten, im Garten, in der Stille. Sie ist meine Kraftquelle. Wenn ich mit dem Leben in Fluss bin, wenn ich lachen, staunen, gestalten darf – dann spüre ich, wie viel Sinn alles macht. Lebensfreude ist für mich nicht oberflächliches Glück, sondern tiefes inneres Ja zum Leben.

Daraus wächst mein Wunsch nach Entwicklung. Ich bin neugierig geblieben, bis heute. Ich glaube daran, dass wir nie fertig sind. Dass das Leben uns auffordert, weiterzugehen – sanft manchmal, heftig oft. In jedem Beruf, den ich ausgeübt habe, habe ich wachsen dürfen. Ich möchte dieses Wachstum auch anderen ermöglichen – als Lehrer, als zukünftiger Naturheilpraktiker, als Mensch.

Oft hat mich mein Bauchgefühl geleitet, meine innere Stimme. Ich nenne sie Intuition. Sie war da, als ich gespürt habe: „Ich muss etwas verändern.“ Sie war da, als ich in schwierigen Zeiten nicht mehr wusste, wie weiter – aber ahnte, dass es einen Weg gibt. Heute ist Intuition für mich ein vertrauter Wegbegleiter.

Meine Welt braucht Offenheit. Ich begegne Menschen unvoreingenommen, ich liebe es, Neues zu entdecken, mich hinterfragen zu lassen. So entsteht Verbindung.

Wahrhaftigkeit bedeutet für mich: ehrlich sein. Keine Masken. Nicht gefallen wollen. Sondern da sein – so, wie ich bin. Das habe ich lernen müssen. Und ich weiß heute, wie viel Kraft darin liegt.

Und über all dem steht mein Leitstern: Achtsamkeit. Sie hilft mir, im Moment zu bleiben, ruhig zu werden. Mich nicht zu verlieren in all den Anforderungen von außen. Achtsamkeit heißt für mich: präsent sein – beim Atmen, beim Zuhören, beim Sein. Sie bringt mich immer wieder zu mir zurück.

Diese Werte leben in mir. Sie begleiten mich auf meinem Weg – und sie sind der Boden für das, was ich mit anderen teilen möchte.