In Worten


Meine Erfahrung

Ich bin im Appenzellerland aufgewachsen, wo ich auch meine Schulzeit bis zum Gymnasium absolvierte. Schon früh interessierte ich mich für Sprache, Bildung und zwischenmenschliche Prozesse – Interessen, die mich zur Ausbildung als Sekundarlehrperson phil. I an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen führten. Doch eigentlich wollte ich einfach einen Beruf ausüben, in welchem ich viel sprechen durfte. Mit dieser täuschenden Einschätzung begann dann auch wohl meine etwas einer Achterbahn gleichenden Reise…

Während des Studiums arbeitete ich als Nachtwache im Kinderheim Tempelacker (St. Gallen) – eine prägende Zeit, die meinen Blick für soziale und emotionale Bedürfnisse junger Menschen geschärft hat. Danach war ich in verschiedenen Schulen tätig – in Festanstellungen wie auch als Vikar – und unterrichtete u. a. Deutsch, Englisch, Französisch, Bildnerisches Gestalten sowie Wirtschaft, Arbeit und Haushalt.

2013 absolvierte ich die Ausbildung zum diplomierten Hotelier/Restaurateur HF an der Hotelfachschule Thun – eine spannende Zwischenstation, die mir Einblicke in Gastfreundschaft, Eventgestaltung, Teamführung und kulinarisches Handwerk ermöglichte. Während Praktika und Anstellungen in diversen Betrieben war ich u. a. in der Küche, im Service, als Eventmanager sowie im F&B-Management tätig.

Nach meiner Zeit in der Hotellerie kehrte ich zurück in den Schuldienst. Dabei wurde mir zunehmend bewusst, wie lückenhaft der Lehrplan zentrale menschliche Themen behandelt. Ich begann, im Unterricht gezielt mehr Menschlichkeit, Wertebildung und alltagsnahe Lebenskompetenzen zu vermitteln – Themen, die oft zu kurz kommen, aber tief berühren. Daraus entstand mein Interesse für das Schulfach „Glück“, das ich später durch die Ausbildung zur zertifizierten Lehrperson (remaking) vertiefte.

Aktuell befinde ich mich in der Ausbildung zum Berufsmasseur an der Bodyfeet-Schule in Aarau, im Rahmen meiner beruflichen Neuausrichtung. Ab 2025 folgt die weiterführende Ausbildung zum Naturheilpraktiker an der Bodyfeet-Schule in Rapperswil. Diese beiden Bereiche bilden mein zukünftiges Hauptbetätigungsfeld – mit dem Ziel, Menschen ganzheitlich in ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit zu unterstützen.

Langfristig strebe ich an, meine vielfältigen Qualifikationen – aus Pädagogik, Gastgewerbe, Körperarbeit und Persönlichkeitsentwicklung – auf sinnvolle Weise zu verbinden. Bildung, Berührung und Begegnung sollen sich nicht ausschließen – sondern ergänzen.